Yoga aromaduefte

YOGA - Spaß statt Schmerzen

Kraft und Beweglichkeit zu trainieren hält jung und gesund. Doch falscher Ehrgeiz kann Verletzungen verursachen - selbst bei sanften Methoden wie beim Yoga

Wer Sport betreibt, sei es im Fitness-Studio durch Krafttraining, zu Hause durch Gymnastik, beim Joggen oder einfach durch eine sanfte Mehtode, wie dem Yoga will sich damit - neben dem Spaßfaktor - natürlich etwas Gutes tun.
Denn: Regelmäßige Bewegung hält den Körper fit und geschmeidig, lindert manche Beschwerden, entspannt und ist sehr gut für unser Wohlbefinden sowie unsere eigene Stimmung / Laune.

Aber gerade bei einer relativ sanften Bewegungsmethode, wie dem Yoga rechnen viele nicht damit, daß auch ein solches Training Risiken bergen kann. Yoga wirkt gegen Stress und ist ein ideales Training zur Stärkung des Rückens.

Natürlich kann es auch beim Yoga zu Verletzungen kommen, wenn man sich und seinem Körper nicht genügend Beachtung schenkt. Jeder Mensch ist individuell, so bringt auch jeder unterschiedliche Voraussetzungen mit. Wir haben alle unterschiedliche Grenzen - und dies gilt es, zu akzeptieren und zu respektieren.

Falscher Ehrgeiz und körpereigene Schwachstellen

Problematisch ist daher auch falscher Ehrgeiz, etwa wenn jemand einen Lotussitz oder einen Kopfstand unbedingt beherrschen will, ohne dass der Körper die notwendige Voraussetzung dafür hat, ihm also die nötige Kraft oder Gelenkigkeit fehlt, um diese Übung richtig ausführen zu können. So etwas schadet dem Körper langfristig.

Um im Beispiel zu bleiben:
Ein Lotussitz - dieser Schneidersitz, bei dem die Beine aussehen wie verknotet - erfordert gelenkige Hüften. Wer sich trotz steifer Hüften in die Haltung zwingt, obwohl er noch nicht so weit ist, bekommt irgendwann Probleme mit den Knien. Das lässt sich beliebig fortsetzen.

Ebenfalls kritisch ist ein gewisser Leistungsdruck in der Yoga-Stunde oder der Blick mit dem Vergleich auf die Nachbarmatte (zum anderen Teilnehmer), der Gedanke:
"Pah, das schaffe ich auch!"

Genau das ist nicht Sinn und Ziel von Yoga. Auch Akrobatik ist hier fehl am Platz. Viele Menschen versuchen Asanas (so werden die Übungen im Yoga genannt) in extremen Formen zu üben, sich zu verbiegen, selbst wenn sie davor jahrelang keiner körperlichen Aktivität nachgegangen sind - nur um sich keine Blöße zu geben.

Gefährdet sind insbesondere Hals- und Lendenwirbelsäule. Neben Zerrungen der Muskulatur und der Sehnen kann es auch zu ernsthaften Verletzungen, bis hin zum Bandscheibenvorfall kommen. Auch an Händen oder Ellenbogen kann es zu Reizungen der Sehnenansätze an den jeweiligen Knochen kommen, da man sich im Yoga bei vielen Übungen auf den Händen abstützt.

Wenn es wehtut, aufhören.

Wichtig ist es, eine gewisse Selbsteinschätzung zu lernen. Gemeint ist: Belastungsgrenzen zu erspüren, eine Sensibilität für den eigenen Körper zu entwickeln und dem Körper nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig abzuverlangen.

Richtig Üben - Ein Zusammenspiel von Kraft und Leichtigkeit

Im Yoga gibt es den Begriff "Sthira Shuka" - das bedeutet: Stabil und leicht. Nach diesem wichtigen Grundsatz sollte jeder Yogateilnehmer die einzelnen Asanas üben, ohne seine eigenen Grenzen zu überschreiten. Also ein Zusammenspiel von Kraft und Leichtigkeit.

Am Anfang sollten die Übungen daher nicht zu fordernd sein. Wie bei jeder Sportart braucht der Körper eine gewisse Zeit, bis er sich der neuen Belastung angepasst hat und mehr verträgt. Unsere Bänder, Sehnen und Gelenke haben einen unterschiedlichen Stoffwechsel, das heißt, sie reagieren unterschiedlich schnell auf eine neue Beanspruchung.

Wohltuendes Yoga: Körpergefühl und ein guter Lehrer

Wie bereits erwähnt, läßt sich ein Großteil der Yoga-Risiken einfach minimieren, indem die Schüler auf ihre körperliche Grenzen achten. Der zweite entscheidende Faktor ist eine gute Anleitung und ein guter Lehrer. Gut ausgebildete Yoga-Lehrer wissen um das Risiko. Ein guter Lehrer sollte seine Schüler nach Vorerkrankungen fragen und Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung nehmen. Außerdem sollte er/sie Hilfsmittel (z. B. Kissen, Block, Stuhl, o. ä.) und Alternativen anbieten können - dann steht einer erfolgreichen Yoga-Stunde nichts mehr im Weg. Yoga gezielt angewendet, lassen sich Rückenleiden therapieren uvm.

Mehr Informationen unter: http://www.yoga-in-freigericht.de

Viel Spaß beim Üben.
Sabine :-)



Infos Rund ums Thema: Yoga und Entspannung

Unsere Partner


Was ist Yoga? | Yoga + Zenbo | Über mich | Impressum