Gute Haltung - macht selbstbewußt

Gesenkter Blick, hängende Schultern, piepsige Stimme:
Wenn wir un-sicher sind, verrät das unser Körper. Wer sich unwohl fühlt, hält sich meist auch nicht besonders aufrecht, das hat sich inzwischen nicht nur unter Experten für Körpersprache herumgesprochen. Neu ist aber: Nicht nur die Psyche prägt die Körperhaltung - umgekehrt funktioniert es genauso. Unsere Haltung bestimmt unsere Gefühle und somit unsere Persönlichkeit.

Was die Körperhaltung über Sie verrät

Mit unserer Körperhaltung verraten wir anderen sehr viel über uns selbst. Eine gute Haltung verbessert die Ausstrahlung. Wer sich aufrichtet hat ein viel besseres Lebensgefühl. Je öfter Sie sich aufrichten, je schwung-voller Sie gehen, desto besser werden Sie sich fühlen. Verändern Sie Ihre Körperhaltung und Ihre Gefühle werden folgen. Probieren Sie es gleich aus:

Hier eine kurze Übung: Stellen Sie sich aufrecht hin, heben Sie den Kopf hoch, das Kinn gerade nach vorne, und richten Sie den Blick entspannt nach vorne, in den Raum hinein. Atmen Sie mehrmals tief ein und aus und legen Sie ein Lächeln auf die Lippen. Gehen Sie dann ein paar Schritte in dieser aufrechten Haltung. Spüren Sie in Ihrem Körper nach, was sich verändert. Fühlen Sie sich souveräner und beschwingter als vorher? Wenn Sie nun versuchen, sich in dieser Haltung ein niederdrückendes Ereignis in Erinnerung zu rufen, dann wird Ihnen das schwerfallen. Vielleicht werden Sie auch registrieren, dass Ihr Körper unwillkürlich "zusammenfallen" und Ihr Blick sich senken will. Ebenso schwierig wäre es, mit rundem Rücken und hängendem Kopf in eine gute Stimmung zu kommen.

Wer überwiegend mit gebeugter Körperhaltung durchs Leben geht, verliert nicht nur psychisch, sondern auch immuntechnisch an Power - und sollte sich nicht wundern, wenn er im Winter öfter und länger als andere mit Erkältungen zu kämpfen hat.

So trainineren Sie Ihre Körperhaltung

Gründe genug also, an der eigenen Körperhaltung zu arbeiten und im Alltag immer wieder daran zu denken.

Die Körperhaltung lässt sich durch Yoga-Übungen verbessern. Hier werden gezielt Übungen durchgeführt, die die Haltungsfunktion beeinflussen , so z. B. Stärkung der Rücken-, Bauch- und Becken-muskeln. Wichtig ist auch im Alltag immer wieder an die Körperspannung zu denken. Dabei helfen kann ein regelmäßiges bewusstes An- und Entspannen von Schultern, Bauch und Po. Den Kopf zu heben und bewußt mehrmals tief ein- und auszuatmen. Das klappt fast überall. Langfristige Effekte lassen sich mit gezielten Übungen, die die Körperhaltung beeinflussen und stabilisieren, verbessern. Hier werden Übungen durchgeführt, die nicht immer unbedingt anstrengend sein müssen, aber die Haltungsfunktion positiv beeinflussen. Wer sich reckt und streckt wird selbstbewußter, entwickelt mehr und mehr eine positivere Lebenseinstellung sich selbst und anderen gegenüber. Wer sich regelmäßig bewegt und auf sich achtet, klagt auch weniger über Haltungsschwächen.

Wichtig ist: Vor allem Spaß soll es machen. Denn wer die Bewegungen genießt, bleibt auch langfristig dabei. Daher einfach einmal ausprobieren und sich zum nächsten Yoga-Kurs anmelden.

Mehr Informationen zu diesem und weiteren Themen unter:

http://www.yoga-in-freigericht.de



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